SERPENTINAS ENGELBILDER

SYMBOLE A-B

 

Abwehr des Bösen und seine Symbole:

 

Pflanzen-Symbole:

Baldrian:

Baldrian galt schon immer als Symbol gegen das Böse. Er soll auch Teufel, Hexen und böse Geister abwehren.

Der Name Baldrian kommt vermutlich vom Baldur dem altgermanischen Gott des Lichtes, des Guten und der Gerechtigkeit.

Beifuss (Artemisia, Wermut):

Er wirkt fiebersenkend und krampflösend und besitzt die Eigenschaft Würmer aus dem Körper zu vertreiben sowie auch Fliegen, Mücken und Flöhe zu verjagen. Durch diese Besonderheiten wurde er im Mittelalter als Symbol für die Abwehr alles Bösen verehrt.

Disteln:

Disteln im allgemeinen galten als Symbol für die Abwehr alles Bösen und im besonderen auch zur Abwehr von Blitz und Feuer. Um Haus und Hof zu schützen wurden Silberdisteln deshalb ans Hoftor genagelt.

Iris/Schwertlilie:

Die Iris mit ihren schwertförmigen Blättern ist ein Symbol für die Abwehr des Bösen.

Schon die heilige Brigitta von Schweden meinte über sie:  „Liebet die Mutter der Barmherzigkeit, sie gleicht der Blume der Schwertlilie, deren Blatt zwei scharfe Kanten hat und in einer feinen Spitze ausläuft...“ und weiter: „...wie das Blatt der Schwertlilie hat auch Maria zwei scharfe Schneiden...und die standhafte Abwehr gegen alle List und Gewalt des Teufels“

Lorbeer:

Die Römer glaubten vom Lorbeer, dass er den Blitz abwehre. Kaiser Tiberius soll sich, wenn ein Gewitter drohte, einen Lorbeerkranz aufgesetzt haben. Lorbeer war aber auch ein Symbol für die Abwehr alles Schlechten und man sagte ihm auch die Kraft nach Geister, Hexen und Teufel abzuwehren.

 

Tier-Symbole:

Katze:

Wegen ihrer Schlangenfeindschaft galt sie in Ägypten als heiliges Tier des Sonnengottes und als ein Symbol der Abwehr alles Bösen.

 

Andere Symbole:

Glocken, Glöckchen:

Durch ihr klingeln welches zur inneren Sammlung ruft wehren sie Schlechtes ab und sind so auch ein Symbol für die Abwehr des Bösen. In den Ritualen vieler östlicher Religionen (Buddhismus, Lamaismus, Konfuzianismus, Hinduismus, Taoismus) vertreibt der Klang der Glocke böse Geister.

 

 

 

 

Abschied; guter und seine Symbole:

 

Glocken, Glöckchen:

Sie machen durch ihr klingeln nochmals aufmerksam auf  zurückbleibendes und begleiten durch ihre Töne den Scheidenden noch ein Stück auf seinem Weg. Mit Glocken verabschieden wir das alte Jahr. Sie rufen dem Pilger der seine Heimat verlässt ein Lebewohl zu und entlassen mit ihrem Klang die Kirchgänger aus der Messe. Deshalb sind sie ein Symbol des Abschieds.

 

 

 

 

Achtbarkeit und ihre Symbole:

 

Pflanzen-Symbole:

Lorbeer:

Der Lorbeer war ein Attribut und Symbol für Honor, den römischen Gott der Ehre und der Achtbarkeit

 

Andere Symbole:

Kranz:

Ein Kranz krönt denjenigen der ihn trägt, ist ein Symbol seiner Achtbarkeit:

Cäsar, Napoleon, den Sieger im Sport usw.

Nadel; goldene:

Bei Handwerkern ist eine goldene Nadel mit dem Handwerkswappen des jeweiligen Berufsstandes das Symbol für ihre Ehre und Achtbarkeit.

 

 

 

 

Achtsamkeit und ihre Symbole:

 

Tier-Symbole:

Das Chamäleon:

In Afrika ist es durch seine Talent sich in jeder Situation und Umgebung entsprechend zu verhalten ein Symbol für Achtsamkeit.

 

Stein Symbole:

Chalcedon:

Der Chalcedon ist durch seine blaue Farbe ein Symbol für die Achtsamkeit.

 

Andere Symbole:

Huo; das Zeichen:

Im Buddhismus ist Huo, das Zeichen des Feuers, ein Symbol für Achtsamkeit.

Wasser:

Fliessendes Wasser ist ein Symbol der Achtsamkeit.

Buddha:

Buddha in seiner Versenkung ist ein wichtiges Symbol für Achtsamkeit

Vipassana oder Zazen Meditation:

Das Abbild eines Meditierenden ist ein Symbol der vollkommene Achtsamkeit für die geistigen, emotionalen und körperlichen Phänomene im Augenblick.

Blau; die Farbe:

Blau ist unter anderem auch ein Symbol für die Achtsamkeit.

 

 

 

 

Aktivität und ihre Symbole:

 

Mars; der rote Planet:

Der Planet Mars ist in der Astrologie ein Symbol der Aktivität.

Orange/Rot; die Farben:

Die orange und die rote Farbe sind beides Symbole für Energie und Aktivität

 

 

 

 

Allgemeinwohl und seine Symbole:

 

Die Ameise/die Biene:

Beide Tiere sorgen intensiv für ihren Staat und dafür das es jedem darin gut geht. Deshalb sind diese fleissigen Wesen Symbole des Allgemeinwohls.

 

 

 

 

Anerkennung und ihre Symbole:

 

Wunjo; altgermanische Rune:

 „Wunjo“ deren Name sich von dem germanischen Wort „Wonne“ (Freude) ableitet ist zugleich ein Symbol für Anerkennung.

 

 

 

 

Anmut und ihre Symbole:

 

Pflanzen-Symbole:

Blumen; allgemein:

Mit ihren Farben und Düften sind sie wohl das typischste Symbol für die Anmut.

Rose:

Durch ihre edle Gestalt und den süssen Wohlgeruch ist die  Rose wahrscheinlich bekannteste und beliebteste Blume für das Symbol der Anmut.

Birke:

Das die Birke, der Baum des Frühlings ein Symbol der Anmut darstellt, wundert nicht.

 

Tier-Symbole:

Schmetterling:

Der Schmetterling mit seiner leichten fröhlichen Art und den farbig schillernden Flügel ist zu Recht ein treffendes Symbol der Anmut.

Schwan:

Märchen wie zum Beispiel „Das hässliche Entlein“ erklären gut weshalb der Schwan ein Symbol der Anmut ist.

 

Stein-Symbole:

Lapislazuli:

Der Lapislazuli ist der Stein der Aphrodite und ein Symbol der Anmut.

 

Andere Symbole:

der Tanz:

Der Tanz ist ein Symbol der Anmut.

der Gürtel der Aphrodite:

Ihre unwiderstehliche Anmut und Liebreiz verdankte die Göttin dem magischen Gürtel,Symbol für die Anmut. Sie lieh ihn auf Bitten gelegentlich aus. Hephaistos, der Schmiedegott und ihr Gemahl, hatte ihr diesen Zaubergürtel aus Gold und Edelsteinen gefertigt.

Die Chariten:

Die Chariten sind in der griechischen Mythologie Göttinnen und Symbole der Anmut, und entsprechen in der römischen Mythologie den drei Grazien.Sie sind Töchter des Zeus und heißen Euphrosyne ("Frohsinn"), Thalia (auch Thaleia, "blühendes Glück") und Aglaia ("Glanz").

 

 

 

 

 

Anspruchslosigkeit und ihre Symbole:

 

Pflanzen-Symbole:

Anemone:

Durch ihre Eigenschaft auch auf dem anspruchlosestem Boden zu wachsen und doch so schön zu blühen, ist sie ein Symbol für Anspruchslosigkeit geworden.

Veilchen:

Das Veilchen gilt ebenfalls durch seine Genügsamkeit als Zeichen der Anspruchslosigkeit.

Birke:

Sie wächst im magersten Boden und trotzt allen Widrigkeiten. Deshalb gilt die Birke als Symbol der Anspruchslosigkeit.

 

 

 

 

Anstand und seine Symbole:

 

Veilchen:

Das Veilchen ist durch seinen zart verborgenen Duft und seine Genügsamkeit ein Symbol des Anstands.

 

 

 

 

Anteilnahme und ihre Symbole:

 

Kaiserkrone:

Diese Blume der feinen Leute ist das Symbol für Anteilnahme und Empathie. Einer Legende nach verbeugten sich alle Blumen vor Jesus, als er auf dem Weg nach Golgatha war – alle Blumen bis auf eine. Diese, die Kaiserkrone blieb aufrecht. Doch als Jesus die Kaiserkrone ansah, errötete sie vor Scham. Dann beugte die Blume demütig ihr Haupt. Die Nektartropfen, die sich an der Basis jeder Blüte bilden, sind die Tränen, die sie Blume seither vergießt. Diese Tränen sind so groß und schwer, dass sie auf den Boden fallen, wenn man den Blütenstängel berührt.